Das Buch von Michael Felten: "Die Inklusionsfalle", das auch ausführlich in den großen Tageszeitungen besprochen wurde, kann nicht unwidersprochen bleiben. Es bedient die neuerdings festzustellende Tendenz, die Inklusion als gutgemeinten Unsinn, der angeblich das Bildungssystem ruiniert, zu bezichtigen.
Diese Sichtweise wird von Hans Wocken in einem ausführlichen Artikel demaskiert:
"Ich nenne Felten einen Inklusionsgegner,
1. weil er das gegliederte Sekundarstufensystem tabuisiert und jedwede strukturelle Reform des gegliederten Schulwesens kategorisch ablehnt;
2. weil er die Sonderschulen pauschal und völlig unkritisch als hochprofessionelle Schonräume stilisiert und für eine uneingeschränkte Erhaltung aller Sonderschulformen und -arten eintritt;
3. weil er radikal fordert, den „Irrsinn" (Felten 2017, 50 und 141) der „übereilten, unterfinanzierten und übertriebenen Inklusion" (Felten 2017, 107) in NRW und anderenorts sofort und vollständig zu beenden." (Hans Wocken)
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